Gewöhnlich

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Wenn wir etwas gewohnt sind, kommt es uns nicht mehr ungewöhnlich vor. Jacques-Alain Millers postlacanianischer Begriff der gewöhnlichen Psychose (la psychose ordinaire) legt nahe, dass “Psychose” in den vergangenen Jahrzehnten zu etwas Gewohntem geworden ist. Bevor in weiteren Beiträgen die Implikationen einer solchen Sicht, ihre Querverbindungen zu anderen konzeptuellen Herangehensweisen und Fragen zum heuristischen Wert […]

Re: all

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Wie sprechen von Unaussprechlichem? Seit Jahrhunderten werden wir mit Literatur versorgt, die den Wahnsinn darstellt. Foucault war einige Zeit beschäftigt damit zu klären, wie sich Literatur zum Wahnsinn verhalten kann, ohne die Psychose zu romantisieren, zu ontologisieren, zu literalisieren oder als klinisches Syndrom abzutun (vgl. Unterthurner 2012, 288).

Dürfen, Können oder Träumen

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Zwei Bilder aus der Arbeitswelt. Sie differieren in vielerlei Hinsicht. Sie stammen nicht aus derselben Zeit. Auf dem oberen, wohl älteren Photo  posiert eine kleine Gruppe, unten ein einzelner Mann. Die Gruppe von Arbeitern macht einen melancholischen Eindruck, der Unternehmer lässt an einen manischen Zustand denken. Die Form ihrer Selbstdarstellung korreliert mit ihrer (supponierten) affektiven […]