Gewöhnlich

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Wenn wir etwas gewohnt sind, kommt es uns nicht mehr ungewöhnlich vor. Jacques-Alain Millers postlacanianischer Begriff der gewöhnlichen Psychose (la psychose ordinaire) legt nahe, dass “Psychose” in den vergangenen Jahrzehnten zu etwas Gewohntem geworden ist. Bevor in weiteren Beiträgen die Implikationen einer solchen Sicht, ihre Querverbindungen zu anderen konzeptuellen Herangehensweisen und Fragen zum heuristischen Wert […]

Keine Rettung des Vaters?

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Lacan hat den Ödipuskomplex in den Fünfziger Jahren immer wieder aufgegriffen. Nicht nur rekurriert er in seinen Seminaren über Die Psychosen, über Die Objektbeziehung und über Die Bildungen des Unbewussten affirmativ auf ihn. Sondern er bringt den für Freud zentralen Mythos mit Elementen

Gedankensprung

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Das Unbewusste strukturiert als eine Sprache anzusehen, war einige Zeit lang ein Interesse Lacans. Im engeren Sinn wollte er damit Signifikanten als Elemente des Unbewusste begreifen, die auf Basis des im Unbewussten vorherrschenden Primärvorganges gegenüber verschiedenen Signifikaten frei verschieblich flottieren. Die Bewegung, in welcher ein Signifikant von einem Signifikat zu einem anderen gelangt, lässt sich […]