Gewöhnlich

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Wenn wir etwas gewohnt sind, kommt es uns nicht mehr ungewöhnlich vor. Jacques-Alain Millers postlacanianischer Begriff der gewöhnlichen Psychose (la psychose ordinaire) legt nahe, dass “Psychose” in den vergangenen Jahrzehnten zu etwas Gewohntem geworden ist. Bevor in weiteren Beiträgen die Implikationen einer solchen Sicht, ihre Querverbindungen zu anderen konzeptuellen Herangehensweisen und Fragen zum heuristischen Wert […]

Fremd im eigenen Haus

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Infolge der Entdeckung des Unbewussten muss das Ich anerkennen, dass es nicht Herr im eigenen Haus ist. Im eigenen Gedankenhaus. Freud schreibt, wie folgenschwer diese Erkenntnis sein kann: „Es tauchen plötzlich Gedanken auf, von denen man nicht weiß, woher sie kommen, man kann auch nichts dazu tun, sie zu vertreiben. Diese fremden Gäste scheinen selbst mächtiger […]